Daten & Fakten
Science for a better life - Medizinischer Fortschritt zum Wohl des Patienten
Auf einen Blick
| Forschungsaufwendungen 2012 | 1.962 Mio. € (Vorjahr: 1.984 Mio. €) |
| Anteil an Forschungsaufwendungen des Bayer-Konzerns 2012 |
65,1% |
| Mitarbeiter in Forschung & Entwicklung | 7.500 |
| Hauptforschungsstandorte | Berlin und Wuppertal, Deutschland, Berkeley, USA und Peking, China |
| Forschungsschwerpunkte |
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Forschungsaktivitäten 2012
In die Forschung und Entwicklung (F & E) der beiden Segmente Pharma und Consumer Health haben wir
im Jahr 2012 1.962 Mio € (Vorjahr: 1.948 Mio €) investiert. Dies entspricht 65,1 % der konzernweiten
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Für HealthCare selbst lag die Forschungskostenquote bei
10,5 % vom Umsatz (Vorjahr: 11,3 %). Im Bereich der Forschung und Entwicklung des Teilkonzerns
HealthCare waren zum Abschlussstichtag rund 7.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Segment Pharma betrugen unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung 1.566 Mio € (Vorjahr:
1.556 Mio €), dies entspricht einer Forschungskostenquote von 14,5 % (Vorjahr: 15,6 %). Die Aufwendungen
für Forschung und Entwicklung unterstreichen unseren Fokus auf Wachstum durch Innovationen.
Bei der Wirkstofffindung im Segment Pharma konzentrieren wir uns auf die Bereiche Kardiologie und Onkologie sowie auf gynäkologische Therapien und Hämatologie. Hinzu kommen die Therapiegebiete Entzündung und Augenheilkunde. Zudem stärken wir unsere etablierten Produkte durch Lebenszyklus-Management-Aktivitäten z. B. mit dem Fokus auf innovativen Darreichungsformen im Bereich der Schwangerschaftsverhütung.
Zur Entwicklung neuer Wirkstoffe für Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf haben wir im Verlauf des Jahres 2012 mit mehreren Arzneimittelkandidaten aus unserer Forschungs- und Entwicklungspipeline klinische Studien durchgeführt. Wir haben für einige dieser Arzneimittelkandidaten nach Abschluss der erforderlichen Studien Anträge auf Zulassung bzw. auf Erweiterung der bestehenden Zulassung bei einer oder mehreren Behörden gestellt.
Allein vier Medikamente beziehungsweise Wirkstoffe davon haben Blockbuster-Potenzial. Besonders hervorzuheben ist dabei unser Gerinnungshemmer Xarelto™ (Rivaroxaban), dessen Markteinführung in weiteren Ländern fortgesetzt wird und für den wir die Zulassung für zusätzliche Indikationen erhalten bzw. bei den entsprechenden Genehmigungsbehörden beantragt haben. Aus dem Bereich der Onkologie ist Regorafenib (in den USA unter dem Handelsnamen Stivarga™ zugelassen) zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs zugelassen oder befindet sich im Zulassungsverfahren. Für Radium-223-Dichlorid (Alpharadin) wurde Ende 2012 die Zulassung zur Therapie von Knochenmetastasen bei Prostatakrebs-Patienten beantragt. Zu den vielversprechenden Launch-Produkten gehört auch Eylea™ (Aflibercept) zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makula-Degeneration.
Forschungsstandorte
Die Forschungsaktivitäten und -kapazitäten sind an den Hauptstandorten Berlin und Wuppertal (Deutschland) sowie Mission Bay / San Francisco und Berkeley (USA) gebündelt. In Berlin und Wuppertal konzentrieren wir uns im Wesentlichen darauf, neue Wirkstoffe zu finden, zu optimieren und zu entwickeln. Außerdem werden hier Untersuchungen zum Arzneimittelstoffwechsel, zur Pharmakokinetik, Toxikologie und klinischen Pharmakologie unternommen. Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an den Standorten Mission Bay und Berkeley konzentrieren sich auf Biologika und Hämatologie. Zudem befindet sich ein Innovationszentrum in Peking (China).
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